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Wie Europas größter Wohnungskonzern mit Beschäftigten umgeht und die Gewerkschaft bekämpft
Aus einer Pressemitteilung von ver.di NRW
.... Das neue Unternehmen würde dann über 500.000
Wohnungen bei einer Belegschaftsstärke von 7.000 Menschen verfügen.
Deutschlands und Europas größtes Wohnungsunternehmen mit der Hauptverwaltung in
Bochum und Sitz in Düsseldorf bekämpft offen gewerkschaftliche Tätigkeit im Betrieb.
Das Geschäftsmodell heißt „Mieten rauf, Personalkosten runter = höhere Dividende für
Aktionäre“. Nur noch etwa 20 Prozent der Belegschaft befindet sich in der
Tarifbindung. Bei den derzeit rund 6.000 Beschäftigten wird ein Klima der Angst
geschürt. Offene Drohungen und Einschüchterungen gegenüber Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern bis hin zu einem tätlichen Angriff eines Personalreferenten auf eine
hauptamtliche Gewerkschaftssekretärin gehören inzwischen zum Alltag des DAX
30-Konzerns. In der Aktionärsversammlung am 30.11. 2015 soll eine Fusion mit der
Deutschen Wohnen beschlossen werden. Das neue Unternehmen würde dann über 500.000
Wohnungen bei einer Belegschaftsstärke von 7.000 Menschen verfügen.
