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Rentenkompromiss schafft neue Ungerechtigkeiten

Matthias W. Birkwald MdB

"Andrea Nahles hat für das Rentenpaket mit dem Slogan 'Lebensleistung

anerkennen und Gerechtigkeitslücken schließen' geworben. Jetzt werden

freiwillige Beiträge von Handwerkern für die Rente ab 63 anerkannt, eine

Verkäuferin, die zwei Jahre vor Rentenbeginn arbeitslos wird oder Hartz IV

bezieht, schaut in die Röhre. Das ist ungerecht und hat nichts mit der

Lebensleistung zu tun; das ist eindeutig eine Niederlage der SPD. Sie hat

sich von der Frühverrentungskampagne der Arbeitgeber und der Union

kleinkriegen lassen.

 

DIE LINKE fordert deshalb, alle Zeiten der Arbeitslosigkeit anzuerkennen und

das Renteneintrittsalter für besonders langjährig Versicherte nicht auf 65

Jahre ansteigen zu lassen. Das wäre ein erster Schritt zu mehr

Gerechtigkeit."

 

"Andrea Nahles hat für das Rentenpaket mit dem Slogan 'Lebensleistung
anerkennen und Gerechtigkeitslücken schließen' geworben. Jetzt werden
freiwillige Beiträge von Handwerkern für die Rente ab 63 anerkannt, eine
Verkäuferin, die zwei Jahre vor Rentenbeginn arbeitslos wird oder Hartz IV
bezieht, schaut in die Röhre. Das ist ungerecht und hat nichts mit der
Lebensleistung zu tun; das ist eindeutig eine Niederlage der SPD. Sie hat
sich von der Frühverrentungskampagne der Arbeitgeber und der Union
kleinkriegen lassen.
 
DIE LINKE fordert deshalb, alle Zeiten der Arbeitslosigkeit anzuerkennen und
das Renteneintrittsalter für besonders langjährig Versicherte nicht auf 65
Jahre ansteigen zu lassen. Das wäre ein erster Schritt zu mehr
Gerechtigkeit."

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