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Jugendliche und Frauen verlieren erneut in der Arbeitswelt. Unsere Forderungen bestätigen sich!

Nach der Veröffentlichung einer Sonderauswertung des DGB-Index „Gute Arbeit“ bekräftigte die Abgeordnete der Bundestagfraktion von DIE LINKE, Yvonne Ploetz, die Forderungen nach gesetzlichem Mindestlohn, Abschaffung der Leiharbeit und die Wandlung von 400-Euro-Jobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Ploetz sieht ihre Forderungen bestätigt.

 

Presseerklärung von Yvonne Ploetz, frauenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE

 

 

Jugendliche und Frauen verlieren erneut in der Arbeitswelt. Unsere Forderungen bestätigen sich!

 

Nach der Veröffentlichung einer Sonderauswertung des DGB-Index „Gute Arbeit“ bekräftigte die Abgeordnete der Bundestagfraktion von DIE LINKE, Yvonne Ploetz, die Forderungen nach gesetzlichem Mindestlohn, Abschaffung der Leiharbeit und die Wandlung von 400-Euro-Jobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Ploetz sieht ihre Forderungen bestätigt.

 

„Junge Beschäftigte sind besonders häufig von Befristung in Verbindung mit geringen Einkünften betroffen“, so Ploetz. „Wenn die Bundesregierung einen gesetzlichen Mindestlohn ablehnt und stattdessen fordert, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber Tarifverträge abschließen, verhöhnt sie einen Großteil der jungen Beschäftigten. Menschen, die befristet beschäftigt sind, trauen sich nicht, für ihre Rechte im klassischen Arbeitskampf einzustehen, weil sie dann um die Fortsetzung ihres Arbeitsverhältnisses fürchten müssen. Nur ein gesetzlicher Mindestlohn und das Verbot der Leiharbeit kann dieses Kräfteungleichgewicht zügig ausgleichen.“

 

Die Sonderauswertung ergab, dass Leiharbeit und Minijobs weiter auf dem Vormarsch sind. Hiervon betroffen sind offenbar vor allem junge Frauen: Jede zehnte unter 35 Jahren hat einen Minijob, bei den Männern sind es nur vier Prozent. „Der Anreiz für Arbeitgeber eine Vollzeitstelle in mehrere Minijobs aufzusplitten, muss aufgehoben werden“, so die frauenpolitische Sprecherin von DIE LINKE-Bundestagsfraktion. Ploetz kritisierte weiter, dass im Minijobs fast keine Rentenansprüche erworben werden. Erst Ende März ging aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage (BT-DS 17/8928) an die Bundesregierung hervor, dass Millionen von Frauen Altersarmut droht. „Das Flickwerk und Gezänk der Bundesregierung zu halbherziger Zuschussrente, wirkungsloser Lohnuntergrenze und unsichtbarer Frauenpolitik muss jetzt sein Ende finden, Millionen Menschen in diesem Land brauchen endlich Taten!“ Ploetz forderte erneut den gesetzlichen Mindestlohn, Sozialversicherungspflicht für 400-Euro-Jobs und Verbot der Leiharbeit.

 

Pressekontakt für Rückfragen und weitere Informationen:Dr. Stefan KalmringBüro der frauenpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Yvonne Ploetz, MdBTelefon: 030 / 227 - 72992E-Mail: yvonne.ploetz.ma01@bundestag.de

 

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