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Frauen brauchen mehr Lohn

Das unterstrich auch Ulrich Maurer MdB am Sonntag, als er bei der Frühlingsakademie der LINKEn am Werbellinsee am Sonntagmorgen eine Rede zum Umgehen mit der Finanzkrise hielt.

Das unterstrich auch Ulrich Maurer MdB am Sonntag, als er bei der Frühlingsakademie der LINKEn am Werbellinsee am Sonntagmorgen eine Rede zum Umgehen mit der Finanzkrise hielt. Frauen brauchen mehr Lohn, dadurch auch mehr Altersrenten und dies kann der Bundestag beschließen.   Die Tarifautonomie ist in diesem Fall nicht betroffen, wenn

- die Rente für Frauen erhöht wird. Die ungünstige Abstufung:

Für jedes ab 1992 geborene Kind werden die ersten drei Jahre nach der Geburt als Kindererziehungszeit dem Rentenkonto gutgeschrieben, für Geburten vor 1992 gibt es ein Jahr.

muss schnellstens zurückgenommen werden.


- die vom Gleichstellungsbericht der Bundesregierung 2011 erhobenen Forderungen durchgesetzt werden::

Minijob-Segment: Anreize beseitigen und Subventionen abschaffen. Minijobs haben oft desaströse Folgen – nicht nur für die Gleichstellung. Sie scheinen für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kurzfristig attraktiv, erweisen sich jedoch selten als Brücke in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, die in großer Zahl von Frauen ausgeübt werden, führen in biografische Sackgassen und verursachen erhebliche gesellschaftliche Folgekosten, etwa bei Hartz IV oder im Bereich der Alterssicherung.
    Pflege: Situation von privat pflegenden Frauen und Männern verbessern. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in Zukunft deutlich ansteigen. Gleichzeitig sinkt die Zahl potentieller familiärer Pflegepersonen. Eine bessere Verzahnung professioneller und häuslicher Pflege und die geschlechtergerechte Ausgestaltung des Pflegeversicherungsrechts können dem entgegenwirken. Die Benachteiligung der Sorgearbeit für Pflegebedürftige in der Rente im Vergleich zur Sorgearbeit für Kinder ist nicht zu rechtfertigen. Zudem brauchen Pflegende Unterstützung durch ihre Arbeitgeber und durch eine Personalpolitik, die für zentrale Lebensereignisse flexible Regelungen bereithält.
    Frauen in Führungspositionen: Geschlechterquoten einführen. Der Anteil von Frauen im Top-Management stagniert in Deutschland seit Jahren auf niedrigem Niveau. Eine Quote, deren Nichteinhaltung effektiv sanktioniert wird, kann dies ändern, wie viele Nachbarländer bereits mit Erfolg zeigen. Zusätzlich sollte der Gesetzgeber prüfen, wie er Mindestanteilsregelungen für Frauen in Führungspositionen über Aufsichtsräte hinaus ausgestalten kann.

Weitere Veränderungen im Steuerrecht und im Sozialrecht wurden bereits von der LINKEn im Bundestag beantragt und benötigen jetzt zur Beseitigung des Ungleichgewichtes innerhalb Europas kräftige Unterstützung auch von männlichen Parteimitgliedern.

LISA wünscht sich eine Kampagne zur indirekten Lohnerhöhung für Frauen.


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