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Ein Abend bei türkischem Kaffee
Besuch bei Sophia-Frauen - "Turkish Coffee Night" in der "Brücke" in Recklinghausen. Die Themen türkische Gastfreundschaft, Kaffeekultur, interkulturelle Gärten, Überzeugungen, Bildung, Feminismus, Kinder, Diskriminierung, Islam, Kopftuch, Flüchtlinge und Kursangebote wurden in lockerer Folge bei erlesenen Süßigkeiten ausgetauscht.
Elisabeth Maatz, BAG Sprecherin, war gestern Abend zu Besuch bei Sophia-Frauen - einer interkulturellen Plattform von Frauen - "Turkish Coffee Night" in der "Brücke" - jetzt auch zum dritten Mal in Recklinghausen.
Wissen und Fragen - über türkische Gastfreundschaft, Kaffeekultur, interkulturelle Gärten, Überzeugungen, Bildung, Feminismus, Kinder, Diskriminierung, Islam, Kopftuch, Flüchtlinge und Kursangebote wurden in lockerer Folge bei erlesenen Süßigkeiten ausgetauscht.
Gastfreundschaft - Die Süße des köstlichen türkischen Kaffees wird nach persönlichen Wünschen vorher abgesprochen, da ein Nachsüßen nach der Zeremonie nicht möglich ist.
Begeistert - von den eigenen beruflichen Möglichkeiten erzählten die vorwiegend jungen Muslimas aus ihrem Leben. Eine angehende Journalistin, eine junge Mutter und Studentinnen gestalteten den Abend gemütlich und interessant. Neu war Elisabeth Maatz, dass in der türkischen Gesellschaft viele Dinge gar nicht besprochen werden (müssen). So bekommt ein Gast immer ein Glas Wasser zum türkischen Kaffee. Je nachdem, was sie zuerst trinkt, deutet sie an, ob sie länger oder kürzer bleiben will. Trinkt sie zuerst das Wasser, hätte sie auch gern Essen angeboten.
Hoffnung - Die Diskriminierungen, die sie als Schülerin noch durch eine Englischlehrerin erlebte, wurden durch die große Unterstützung zweier Lehrerinnen für Biologie und Religion am Hertener Gymnasium nicht nur geheilt, dies überwunden zu haben stärkte die kopftuchtragende Studentin jetzt in ihrer Überzeugung, mit Schwierigkeiten selbst gut fertig zu werden. So brachte sie professionell sicher ein interessantes Referat über die türkische Kaffeekultur.
Wiederkommen - , das ist der Plan.
Die Sophia-Frauen - Eine interkulturelle Plattform von Frauen
Aus der Idee von Akademikerinnen und Studentinnen wurde im Jahre 2012 ein gemeinnütziger Verein: die Sophia-Frauen. Die Frauen, zumeist mit Migrationshintergrund, haben gemeinsam eine interkulturelle Plattform geschaffen. Das Vereinsziel ist es, sich für Frauen in sozialen, kulturellen wie auch im Bereich Bildung zu engagieren. Dabei reicht das Angebot von Kochkursen, Sprachkursen und Seminaren bis hin zu Kulturreisen. Ich konnte mich bei einem Besuch im September 2013 selbst davon überzeugen: das Ziel einen kulturellen Austausch in der Gesellschaft anzuregen scheint hier verwirklicht.
Kontakt:
Sophia e.V.
Schwanenwall 44
44135 Dortmund
www.sophia-plattform.de
E-Mail: info(at)sophia-plattform.de
