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Dein Bauch gehört dir!
Diesen Antrag zum Bundesparteitag wollen wir intern bei LISA bei allen Sitzungen zur Diskussion stellen: Stoppt den Aufmarsch der Abtreibungsgegner – überall!
Für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung!
Soll die BAG LISA Bündnisse unterstützen und zur Beteiligung an Aktivitäten aufrufen, um den „Märschen für das Leben“ der christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner und Feinde selbstbestimmter Lebensweisen entgegenzutreten?
Stoppt den Aufmarsch der Abtreibungsgegner – überall!
Für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung!
Die BAG LISA unterstützt Bündnisse und ruft zur Beteiligung an Aktivitäten auf, um den „Märschen für das Leben“ der christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner und Feinde selbstbestimmter Lebensweisen entgegenzutreten. Dies gilt insbesondere für den zentralen Aufmarsch am 20. September 2014 in Berlin.
Europaweit findet ein schwerer Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht der Frau statt. Als akutes Beispiel kann der Fall Spanien gelten, wo die konservative Regierung Rajoy den Schwangerschaftsabbruch verbieten und Ausnahmen nur bei Vergewaltigung und der Gefahr schwerer Missbildung des Fötus gestatten will. Damit werden Frauen in die Hinterzimmer der „Engelmacher“ getrieben und gefährdet. Nur reichere Frauen werden sich einen Schwangerschaftsabbruch im Ausland noch leisten können.
Auch in Deutschland findet seit einigen Jahren eine ultrarechte Mobilisierung in Form des Marsches „Tausend Kreuze für das Leben“ statt. Schwerpunkt des Marsches der christlichen Fundamentalisten ist Berlin, wohin seit einigen Jahren bundesweit mobilisiert wird – und es werden jährlich mehr. Im vergangenen September marschierten rund 4.500 „Lebensschützer“ mitten durch die Stadt. Dabei dürfen sie sich sogar in der Bannmeile nahe dem Reichstag versammeln.
Aber auch in Münster, München und Fulda finden regelmäßig Aufzüge statt.
Die Abtreibungsgegner üben Druck auf Kliniken aus, keine Schwangerschaftsabbrüche mehr vorzunehmen, und postieren sich vor liberalen Arztpraxen und Kliniken, wo sie Hilfesuchende terrorisieren. Sie vertreten ein Weltbild, in dem frei gewählte Lebensweisen keinen Platz haben.
In Frankreich sind sie zu Tausenden gegen die Homoehe aufmarschiert – im Verein mit der faschistischen Front National.
Es wird Zeit, diesen Spuk zu beenden.
