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Aktionstage gegen die Krise

Presseinformation LISA - NRW tanzt Blockupy Frankfurt

in wenigen Tagen startet Blockupy - Frankfurt

(www.blockupy-frankfurt.de) in die zweite Runde.

 

 
LISA – NRW tanzt Blockupy Frankfurt
 
Am 31. Mai und 1. Juni finden in Frankfurt am Main zum zweiten Mal die
internationalen Aktionstage gegen die Krise unter dem Motto „Widerstand
im Herzen des europäischen Krisenregimes – Blockupy Frankfurt“ statt.
DIE LINKE wird sich in vielen Aktionen und mit vielen Akteur_innen an
den Protesten beteiligen. In diesem Jahr wird es queer – feministische
Interventionen von unterschiedlichen Gruppen geben. Dazu gehört - neben
Caremobs und einem ein feministischer Block bei der internationalen
Demonstration am Samstag – ein Danceblock von LISA - NRW.
 
Unter den herrschenden Bedingungen sind es nicht selten Frauen, die die
Krisenfolgen schultern und inmitten von Armut und Repression das Leben
weiter in den Mittelpunkt stellen. Wenn in Athen die Anzahl von Frauen,
die sich prostituieren müssen um 1000% steigt, Frauen aus vielen Ländern
auch in Deutschland gezwungen werden, ihren Körper als Ware zu
verkaufen, Kinder in Deutschland keinen Kitaplatz bekommen, Frauenhäuser
nicht finanziert werden, Krankenpflege schlecht bezahlt ist und das
Personalschlüssel sinkt, wenn die Rente vor allem von Frauen, die ihr
Leben lang Kinder großgezogen und ihre Familien versorgt haben, so klein
bleibt, dass sie Flaschen sammeln müssen, um ihre Leben zu bestreiten,
dann ist das die andere Seite der Krise im Kapitalismus.
 
Die Doppelbelastung von Frauen heißt weiterhin Kapitalismus und Patriarchat.
 
Ulla Jelpke, Innenpolitische Sprecherin DIE LINKE im Bundestag, wird bei
den Blockupyprotesten dabei sein: „Ich werde am Freitag vor der EZB
tanzen, weil ich weiß, dass der gemeinsame Tanz stark macht und dazu
führt, gemeinsam Mut, Kraft und Entschlossenheit entwickeln. Wir haben
im letzten Jahr erlebt, dass Frankfurt zur demokratiefreien Zone erklärt
wurde. Tausende kamen und leisteten Widerstand gegen das Verbot der
Meinungsfreiheit. Wir werden uns auch in diesem Jahr nicht daran hindern
lassen, das Recht auf Versammlungsfreiheit, Protest und Widerstand
wahrzunehmen. Die Krisenpolitik in Europa zerstört die Demokratie. Wir
stellen uns an die Seite derer, deren Leben von dieser Politik zerstört
wird.“
 
Katharina Schwabedissen, eine der LISA Sprecherinnen aus NRW, ergänzt:
„Tanzen ist eine alte Form des Widerstandes. Carpoeira, Tango, der
Stepptanz in Irland oder Hip Hop sind aus dem Widerstand gegen die
Herrschenden und ihre Unterdrückungsformen entstanden. Die Tanzblockade
steht in dieser Tradition und wird mit daran teilhaben, die Verhältnisse
zum Tanzen zu bringen. Wir werden mehr werden mit jedem Tag, mit dem die
Gewaltförmigkeit des Kapitalismus Menschenleben zerstört – hier, in
Europa und überall in der Welt. Kapitalismus heißt Krieg. In diesem
Krieg der Reichen gegen die Armen steht LISA – NRW gemeinsam mit vielen
anderen auf der Seite der Armen!“
 
Katja Kipping, Parteivorsitzende DIE LINKE, wird beim Tanzen ebenfalls
dabei sein.
 

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