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Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten

Ein Thema das uns alle angeht:

Die neue Technologie bringt mit Sicherheit gute Chancen für einen Teil der Menschen, für einen weit größeren Teil, insbesondere für Frauen birgt er Risiken.

 

Ein Beitrag von Ingrid Jost

 

Digitalisierung geschlechtergerecht  gestalten, war bereits ein Anliegen der BAG LiSA vor über zwei Jahren mit dem Antrag, den das Frauenplenum damals unterstützt hatte (https://www.die-linke.de/start/detail/die-auswirkung-der-digitalisierung-arbeit-4-0-auf-frauen-ist-in-gebuehrendem-mass-zu-beruecksichtigen/). Der PV hat das Thema zwar aufgegriffen und dazu Veranstaltungen durchgeführt, die jedoch eher die Chancen und Möglichkeiten der neuen Technologie vorstellten, als sich intensiv mit einer gleichstellungsorientierten Technikfolgeabschätzung zu befassen.

Betriebe lagern ganze Arbeitsprozesse als Projekte aus, die dann überwiegend von Frauen ohne soziale Absicherung auf eigenes Risiko als „Selbstständige“ bearbeiten. Die Plattformarbeit ist überwiegend prekär und er erschwert deshalb auch die eigenständige Existenzsicherung von Frauen.

Die neue Technologie bringt mit Sicherheit gute Chancen für einen Teil der Menschen, für einen weit größeren Teil, insbesondere für Frauen birgt er Risiken, die im Vorfeld durch eine entsprechende Gesetzgebung und die Schulung von Betriebs- und Personalräten entgegen gewirkt werden muss. Das Gutachten für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung schlägt einige konkrete Maßnahmen vor und ist unter www.dritter-gleichstellungsbericht.de kostenlos zu beziehen.

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