DIE LINKE.
2. Mai 2009
wir laden Euch herzlich zur LISA-Koordinierungsgruppe am 2. Mai nach Berlin ein. Von 12 bis 19 Uhr wollen wir besprechen:
- Vorbereitung des Frauenplenums vor dem Bundesparteitag (Wahlparteitag), der am 20./21. Juni in Berlin stattfindet.
- Vorbereitung der Tagung und des LISA-Bundestreffens am 14,/15. November in Köln.
Das Frauenplenum vor dem Juni-Parteitag einzuberufen, hatte die LISA-Koordinierungsgruppe am 1./2. November beschlossen. Jetzt nimmt das Plenum Gestalt an und wir wollen mit Euch beraten, wie wir es ausfüllen und vorbereiten.
Am 14./15. November wollen wir in Köln, aufbauend auf unserer Tagung „Gute Arbeit – schlechte Arbeit“ (September 2008 in Saarbrücken, dazu kommt in Kürze auch eine Broschüre heraus) unsere feministischen Alternativen zur Frauenarbeit konkretisieren. Diese Tagung wollen wir mit möglichst vielen Frauen gemeinsam vorbereiten. Einen Teil des November-Wochenendes wollen wir als LISA-Bundestreffen durchführen, auf dem wir unsere weitere Arbeit planen und den LISA-Sprecherinnenrat neu wählen.
Zum Sprecherinnenrat und zur Koordinierungsgruppe heißt es in der Rahmenstruktur von LISA:
„Das Bundestreffen ist das höchste Gremium der feministischen Frauenarbeitsgemeinschaft LISA…Das Bundes-LISA-Treffen wählt alle zwei Jahre fünf bis sieben gleichberechtigte Sprecherinnen. Diese bilden den Sprecherinnenrat. Die Sprecherinnen amtieren für maximal drei aufeinanderfolgende Wahlperioden, versetzter Wechsel wird angestrebt. Zur Unterstützung der Tätigkeit des Sprecherinnenrat wird eine Koordinierungsgruppe gebildet. In diese kann jede Landes-LISA oder regionale Gruppe Vertreterinnen entsenden.“
Es wäre schön, wenn Frauen aus möglichst vielen regionalen Gruppen und Landesverbänden zur Koordinierungsgruppe am 2. Mai nach Berlin kämen.
Wir tagen im Ewa-Frauenzentrum, Prenzlauer Allee 6, 10405 Berlin.
Frauen, die von weiter kommen, können am 2. Mai anreisen, einige werden in der Nacht zum 3. Mai in Berlin übernachten wollen/müssen.
Fahrt- sowie Übernachtungskosten können bei Bedarf übernommen werden.
Anmeldung bitte bis zum 1. April an Sandra Beyer: sandra-beyer@cyl.de oder telefonisch: 030-868 707 123 (AB).
Mit feministischen Grüßen für den Sprecherinnenrat
Christiane Reymann und Sandra Beyer
7. September 2009
LISA lud zu einer Arbeitszeitkonferenz ein....
Auf der gut besuchten Tagung "Gute Arbeit -Schlechte Arbeit Arbeitszeitverkürzung auf die Tagesordnung!“ der Bundesarbeitsgemeinschaft LISA der Frauen in der Partei DIE LINKE am Wochenende in Saarbrücken diskutierten Frauen und einige wenige Männer.
„Die völlige Entgrenzung der Arbeitszeiten steht bevor, denn eine neue Eu-Arbeitszeitrichtlinie könnte die Ausweitung auf über 50 Stunden in die Betriebe bringen“, warnte die Europa-Abgeordnete der Linken, Gabi Zimmer, in ihrem Referat. Die ver.di-Gleichstellungsexpertin Vera Morgenstern und LISA-Sprecherin Christel Buchinger sprachen zu Perspektiven der Arbeit. Die stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin Stefanie Nutzenberger stellte die MUT-Initiative ihrer Gewerkschaft vor. Die LISA-Sprecherin Christiane Reymann kritisierte die Kampagne der Bundestagsfraktion „Gute Arbeit, gutes Leben, gute Rente“ aus feministischer Sicht. LISA-Sprecherin Bärbel Lange legte ihre Vorstellungen für eine menschlichere Arbeitswelt dar.
In Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmerinnen ihre Vorstellungen von einer neuen, frauengerechten Arbeitswelt, in der Erwerbs- und Reproduktionsarbeit, politisches Engagement und der kulturelle Teilhabe gleichwertig nebeneinander stehen. Der auf der Konferenz erarbeitete Forderungskatalog klingt wagemutig, aber ist für eine lebenswerte Zukunft von Frauen und Männern eine dringende Grundlage: Arbeitszeitverkürzung für das Normalarbeitsverhältnis, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, Überstundenabbau und Freizeitausgleich bzw. Entlohnung aller Überstunden.
Gabriele Ungers, Sprecherin der gastgebenden LISA-Saar: „Die Konferenz hat wesentliche Forderungen der Partei DIE LINKE bekräftigt und bestätigt. Der Frauenblick auf Erwerbsarbeit, der immer auch andere Lebensinhalte mit erfasst, wurde geschärft. Er ist unabdingbar für die Durchsetzung einer solidarischen, emanzipatorischen Gesellschaft.“
Pressemitteilung vom 07.09.2008
Für die Pressearbeit der Landearbeitsgemeinschaft LISA
Linke sozialistische, feministische Landearbeitsgemeinschaft der Frauen
Die Linke Saar Gabriele Ungers, E-Mail: lisa@dielinke-saar.de
Tel.:(06897) 766046 oder (0160) 81 36 125 E-Mail: gabriele-ungers@web.de